Die göttliche Kraft der Sonne

Warum fühlen wir uns sofort besser, wenn die Sonne scheint? Die Antwort ist einfach: Sonne bedeutet Leben – für jeden von uns. Wie jede Blume ihren Kelch in Richtung Sonne richtet, wendet sich auch der Mensch dem Licht zu. Ohne das Licht der Sonne würde weder er noch seine Umwelt überleben. Kein Wunder, dass das Licht für alle Kulturen ein Segen war. Oft wurde die Sonne sogar als göttlich oder als Gott verehrt.

Seit ewigen Zeiten ist der Mensch gefangen von der Magie der Sonne. Fast alle Kulturen beteten sie als Gottheit an. Die alten Griechen huldigten dem Sonnengott Heleos, der mit seinem Sonnenwagen täglich über das Firmament fuhr. Auch die Römer verehrten den Sonnengott, nur dass er bei ihnen Phoebus hieß. In China stand die Sonne als Symbol für den Frühling, die Männlichkeit, das berühmte Yang gegenüber dem weiblichen Gegenpol Yin, und die Geburt.

Auch in den alten Kulturen Südamerikas wurde die Sonne von Azteken und Maya als Gott verehrt. Das gleiche taten unsere Vorfahren, die Germanen. Im alten Ägypten galt die Sonne unter dem Namen Re als oberster Gott. Angst und Schrecken herrschte, wenn die Tage kürzer wurden und die Welt an Licht verlor. Deshalb beteten die Menschen zur Sonne und versuchten sie ihnen durch kultische und magische Rituale gewogen zu machen.

Der Schein der Sonne bedeutet nicht nur Wärme, sondern auch Energie. Von daher können wir gar nicht oft genug in die Sonne gehen: Den nötigen Sonnenschutz vorausgesetzt, den es ja in der Parfümerie gibt.